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20 Jahre Leerstand haben nicht nur an den Gebäuden ihre Spuren hinterlassen ...
Zusammen mit den mysteriösen Umständen, unter denen das Heim im Jahre 1984 geschlossen wurde, ist diese Atmosphäre die optimale Keimzelle für Gerüchte, Legenden und Schauermärchen aller Art.
Gerücht 1: Zur Kinderheim-Zeit ging nicht alles mit rechten Dingen zuDa ist was dran. Das Kinderheim wurde 1984 aufgrund nicht eingehaltener Auflagen des Landessozialamtes geschlossen. Insbesondere die baulichen Zustände wurden kritisiert. Laut Zeitzeugen war beispielsweise der Heizkessel "eine Bombe, die jederzeit hochgehen konnte" - ordentlich repariert wurde er nicht. Auch die Köchin musste mit 3,75 DM pro Person auskommen. Zur selben Zeit war Heimeigentümer Cornelius Helferich außerdem in mehrere Gerichtsverfahren verwickelt, die später allerdings wegen seiner andauernden Verhandlungsunfähigkeit allesamt eingestellt wurden (vgl. "Der Spiegel" 15/1983 vom 11.04.1983). Gerücht 2: In dem Sanatorium wurden Experimente an den Insassen vorgenommen
Gerücht 3: Es gab Missbrauchsfälle im KinderheimIm Internet kursieren Zeitungsmeldungen über einen "Goslarer Missbrauchsprozess", laut denen ein Psychologe mehrere Jungen in einem Kinderheim in Goslar über Jahre hinweg sexuell missbraucht haben soll. Das entsprechende Urteil wurde 2005 verhängt. Da von zahlreichen verjährten Fällen die Rede ist und außerdem in Goslar einzig das Königsberg-Sanatorium als Kinderheim existiert(e), führte dies wohl zu dem Gerücht, dass diese Ereignisse sich dort zugetragen haben sollen. Fakt ist jedoch, dass die journalistische Arbeit hier etwas ungenau war. Tatort war nämlich ein psychotherapeutisches Kinderheim in Wolfshagen/Langelsheim, nur einige Kilometer entfernt. Gerücht 4: Auf dem Gelände sind Kinder verschwundenEbenfalls ein Klassiker. Eine andere Person berichtete von Kindergräbern auf dem Grundstück. Für all diese Gerüchte fehlen mir jegliche Beweise. Allerdings harmonieren diese Thesen wunderbar mit... Gerücht 5: Bei dem Brand im Haupthaus 1984 handelte es sich um Brandstiftung
Gerücht 6: Im Sanatorium spukt's!Tatsächlich erzählten mir mehrere Besucher des Geländes unabhängig voneinander entweder von merkwürdigen, sich physikalischen Gegebenheiten widersetzenden Klopfgeräuschen oder von deutlich vernehmbaren Kinderstimmen bzw. Kinderlachen. Manche Personen beteuern auch, dass sie niemals wieder dieses Grundstück betreten wollen, weil sie das Gefühl hatten, sie wären dort nicht alleine gewesen. Ich würde derartige Phänomene eher der generell schaurigen Atmosphäre zuordnen, die die eigene Phantasie beflügelt. Allerdings erlaube ich mir dazu kein endgültiges Urteil, sondern zitiere aus einer der zahlreichen Zuschriften: "Es gibt etwas dort oben". Wer es herausfinden möchte, sollte sich nachts auf den Weg machen. Allein.
Wichtiger Hinweis für alle Spurensucher: Betreten verboten!Ich mache auf Wunsch des Eigentümers an dieser Stelle ausdrücklich darauf aufmerksam, dass das Betreten des Geländes verboten ist! Diese Website soll kein Aufruf sein, sich auf dem gefährlichen Grundstück zum Spaß aufzuhalten. Die Bausubstanz der Gebäude ist miserabel, Decken und Böden - vereinzelt ganze Gebäudeteile - sind eingestürzt, Dachziegel und Glasscherben können sich selbstständig machen. Es gibt einen Wachdienst, der regelmäßig das Gelände inspiziert und unberechtigte Besucher des Geländes verweist. Bitte bedenkt, dass es sich immer noch um Privatbesitz handelt und ein Betreten des Geländes somit Hausfriedensbruch darstellt.
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Impressum | Zuletzt aktualisiert am 11.08.2008 | Bitte beachten Sie: die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt! |
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