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 Betreff des Beitrags: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 09.12.2009, 16:44 
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Gerade als Kurzmeldung auf der Website der Goslarschen Zeitung entdeckt: die Nachnutzungsideen für das Königsberg-Gelände scheinen sich zu zerschlagen.

Zitat von der Website: "Die touristischen Pläne für das in der Wasserschutzzone II gelegene Areal des ehemaligen Königsberg-Sanatoriums sind offenbar gescheitert. Am Dienstag sagten die Harzwasserwerke endgültig Nein. Die für Donnerstagabend geplante Präsentation vor Rats- und Kreistagspolitik ist bereits abgesagt. Bei dem Projekt geht es um 32 Millionen Euro."

Gestern hatte ich noch Kontakt zum Eigentümer Herrn Behr, und da war er noch sehr optimistisch, was das "Königsberg-Resort" anging; Gesprächstermine für Donnerstag waren fix. Und nun das.

Typisch Landkreis Goslar, fällt mir dazu nur ein - 32 Millionen und kein Interesse...
Und das Haupthaus ist obendrein auch noch ganz umsonst abgebrannt. :(


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 09.12.2009, 16:58 
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Schade für Herrn Behr! Schade ums Haupthaus. :gruebel: Ich kann die Entscheidung nicht Nachvollziehen...


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 09.12.2009, 21:14 
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Mittlerweile gibt es einen längeren Text zu der aktuellen Entwicklung auf der GZ-Website:

Zitat:
Königsberg auf Zielgeraden gestoppt

Der Förderantrag für den Königsberg war lange gestellt, die Präsentation vor der Politik für Donnerstag geplant: Doch nun stoppen die Harzwasserwerke aus Sorge um das Trinkwasser die 32 Millionen Euro schweren Tourismus-Pläne. „Ausgerechnet an dieser Stelle den Fangschuss zu bekommen, tut schon weh“, sagte Investor Wolfgang Behr am Mittwoch. Er ist über seine Gesellschaft „Behr+Partner“ im nordrhein-westfälischen Schwerte Eigentümer des rund 50.000 Quadratmeter großen Geländes.

Wo früher eine Lungenheilstätte angesiedelt war und nach inzwischen zwei Großbränden die Ruinen grüßen, sollte unter dem Arbeitstitel „Königsberg-Ressort“ eine Ferienwohnanlage entstehen. Als Goslars Oberbürgermeister Henning Binnewies am Dienstag die Führungsspitze der Harzwasserwerke mit Sitz in Hildesheim zu einem letzten Abstimmungsgespräch im Rathaus empfing, kam die endgültige Absage zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend. „Es gab vorher klare Signale der Führung, dass eine Anlage an dieser Stelle Chancen habe“, sagte Binnewies.

„Wir waren immer skeptisch“, erklärte dagegen Renke Droste, Geschäftsführer der Harzwasserwerke, und spielte den Schwarzen Peter zurück. Aufgrund der Lage des Areals in der Wasserschutzzone II und des steil abfallenden Geländes hin zur Granetalsperre, „dem Herzstück der Trinkwasserversorgung“, sei das Nein unabdingbar.

Fakten, die allerdings allseits seit langem bekannt waren. „Wir haben frühzeitig darauf hingewiesen“, sagte Dr. Friedhart Knolle, Sprecher der Bürgerinitiative „Hände weg vom Steinberg und Königsberg“. Das Rathaus sucht inzwischen nach einem Alternativstandort.


Morgen früh soll es in der gedruckten GZ mehr Details geben, u.a. auch zu den genannten Alternativstandorten. Wolfgang Behr wird dennoch morgen in Goslar sein und das Gespräch suchen. Mir persönlich hat er eben von "einem ziemlichen Schlag unter die Gürtellinie" geschrieben. Kann ich nachvollziehen, bei diesen Summen, die hier investiert werden sollen. Ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen, wieso hier so eine Panik wegen dem Trinkwasser in der Grane gemacht wird. Die Zeiten von Sickergruben sind doch eigentlich vorbei, dachte ich ...


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 10.12.2009, 07:41 
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Für euch eben aus dem Lokalteil der Goslarschen Zeitung abgetippt:

Zitat:
Spätes Nein löst neue Suche aus
Trotz Absage: Königsberg-Investor kommt heute nach Goslar - Mögliche Alternativ-Standorte werden geprüft

Die Karten sind gemischt: Das Schwarze-Peter-Spiel zwischen Goslarer Rathaus und Hildesheimer Harzwasserwerken hat gestern begonnen. Wer trägt die Schuld am drohenden Scheitern eines Millionen-Projektes?

Politiker aus Rat und Kreistag waren für heute zur Vorstellung der Pläne für das "Königsberg-Resort" geladen, die Absage für das Tourismus-Vorhaben erfolgte gestern Vormittag für die meisten ohne Vorwarnung, nachdem die Harzwasserwerke tags zuvor ihr schon früher in offizieller Stellungnahme geäußertes Nein bekräftigt hatten.

"Oberbürgermeister Henning Binnewies erklärt, dass er dankbar für die kosntruktive Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer der Harzwasserwerke im bisherigen Verfahren sei", hieß es zunächst noch in der ersten schriftlichen Mitteilung aus dem Rathaus. Später kam der Hinweis vom Stadtoberhaupt, auf eine mündliche Zusage des Harzwasser-Chefs Renke Droste vertraut zu haben. Man werde einen Weg finden, habe der Hildesheimer kundgetan.

Diesen Weg, der um das hohe Hinderniss Wasserschutzzone II herumführen sollte, fand aber offensichtlich niemand mehr. "Wir wollten eben nicht zu früh Nein sagen, weil wir wussten, wie wichtig dieses Projekt für Goslar ist", sagte Droste gestern, ohne erklären zu können, warum die Entscheidung so lange auf sich warten ließ. "Ein Abstimmungsgespräch hätte am Dienstag doch sonst keinen Sinn mehr gemacht", schob Binnewies nach.

Wie geht es weiter? In Goslar suchen die Verantwortlichen nach Standort-Alternativen. Am Kuttelbacher Teich in Hahnenklee? Königsberg-Eigentümer Wolfgang Behr, der heute trotzdem nach Goslar kommt und nach eigenen Angaben bislang eine "nicht unwesentliche sechsstellige Summe" investiert hat, kennt den Namen, aber keine Details. Ansonsten ist der Kurort weit entfernt von Goslar. Oder dort bauen, wo früher das Steinberg-Hotel stand? Eine Idee, für die Binnewies Charme entwickelt. Für diesen Standort im seit 2006 gepredigten Tourismus-Dreoklang Steinberg, Königsberg und Waldgaststätte interessiert sich momentan kein Mensch. Aber nur dort kann man die stets propagandierte Linie durchhalten, im Landschaftsschutzgebiet lediglich an jenen Stellen aktiv zu werden, wo eine frühere Nutzung vorhanden war. Und eine Lösung für das teils denkmalgestützte, teils abgebrannte ehemalige Sanatorium ist damit auch nicht gefunden.


Sehr gelungen auch der persönliche Kommentar von Redakteur Frank Heine:

Zitat:
Oberpeinlich

Einen Investor, der im fernen Schwerte sitzt und jahrelang an einer millionenschweren Finanzierung bastelt, mag nur schwer einleuchten, warum ihn zwei Tage vor dem geplanten Gang an die Öffentlichkeit ein Harzer Knüppel zwischen die Beine geworfen wird, der sich Wasserschutz nennt und seit Monaten geschnitzt in der Ecke steht. Vielleicht ist dem guten Mann am Ende sogar egal, wer den Knüppel schwingt. Auf der nach oben offenen Goslarer Peinlichkeitsskala ist mit dem Possenspiel um den Königsberg jedenfalls eine neue Ebene erreicht. Wer will da noch sein Geld in die Stadt tragen?


Und nun? Für das Königsberg-Areal ist die Zukunft damit zum jetzigen Zeitpunkt aber ungewisser als je zuvor. Wenn eine Nachnutzung kategorisch ausgeschlossen wird, ist es sehr unwahrscheinlich, dass irgendwer dort oben noch einen Cent investiert. Geld wäre aber auch nötig, um beispielsweise den finalen Abriss zu finanzieren.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten, sobald ich neue Informationen über die heute stattfindenden Gespräche bekomme.


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 10.12.2009, 18:44 
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Zitat:
Oberpeinlich

Einen Investor, der im fernen Schwerte sitzt und jahrelang an einer millionenschweren Finanzierung bastelt, mag nur schwer einleuchten, warum ihn zwei Tage vor dem geplanten Gang an die Öffentlichkeit ein Harzer Knüppel zwischen die Beine geworfen wird, der sich Wasserschutz nennt und seit Monaten geschnitzt in der Ecke steht. Vielleicht ist dem guten Mann am Ende sogar egal, wer den Knüppel schwingt. Auf der nach oben offenen Goslarer Peinlichkeitsskala ist mit dem Possenspiel um den Königsberg jedenfalls eine neue Ebene erreicht. Wer will da noch sein Geld in die Stadt tragen?


:klatsch: Sehr gut zusammen gefasst!


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 10.12.2009, 20:13 
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Neueste GZ-Meldung von heute Abend:

Zitat:
Königsberg: Investor und Rathaus wollen neue Hausaufgaben erledigen

„Ja, wenn Sie so wollen, stecke ich in der Patsche.“ Investor Wolfgang Behr aus dem nordrhein-westfälischen Schwerte redete auf GZ-Anfrage nicht lange um den heißen Brei herum. Behr war am Donnerstag in Goslar, stellte aber nicht wie geplant der Politik seine 32 Millionen Euro schweren und fertig ausgearbeiteten Pläne für Ferienwohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Königsberg-Sanatoriums vor, sondern prüfte mit Rathaus-Wirtschaftsförderer Dirk Becker Standort-Alternativen.

Kuttelbacher Teich in Hahnenklee? Auf der Steinberg-Kuppe, wo früher ein beliebtes Ausflugshotel stand? Behr wollte keine Standorte kommentieren. Er muss sich wohl selbst erst mit seinen Finanziers und dem bislang ausgewählten Betreiber abstimmen, mit dem für Montag eigentlich ein Gespräch zum Königsberg terminiert war.

Wie berichtet hatten die Harzwasserwerke am Dienstag überraschend ein endgültiges Nein gesagt, nachdem es lange Zeit Signale gegeben hatte, dass trotz strengster Wasserschutz-Auflagen durchaus Lösungen möglich seien. Becker und Behr erklärten, zunächst die neuen Hausaufgaben erledigen zu wollen und sich noch 2009 erneut zu treffen – Ausgang völlig offen.


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 10.12.2009, 22:54 
Neuling

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tja was soll man da noch sagen??? wenn die stadt goslar und insbesondere herr binnewies sich auf eine mündliche zusage verlässt ( wie man sieht ist man dann verlassen!?) und das bei einem investitionsvolumen von mehr als 35 millionen euro!
ich dachte bisher immer nur die bei uns im rathaus clausthal waren damals unfähig,als die center park gruppe das gesamte grundstück der ehemaligen munitionsfabrik werk tanne kaufen wollte, um dort ein ferien resort errichten wollte !!! aber man lehnte das ab warum auch immer!!!! aber wie auch immer wenns auf dem königsberg nicht klappt, dann denke ich ist der steinberg als ersatz auch mehr als utopie!
in diesem sinne

alex


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 11.12.2009, 07:17 
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Ja, der Steinberg wäre Utopie. Wolfgang Behr will eine Ferienhaus-Siedlung, nicht ein Hotel. Und ich bin mir sicher, dass die Initiativen in der Stadt Sturm laufen, wenn man auf den Steinberg nicht nur ein Hotel, sondern eine ganze Siedlung baut, immer schön in Sichtweite von jedem Flecken in der Stadt.

Auch wenn es gefährlich ist, sich auf vage mündliche Aussagen zu berufen, trägt die Schuld diesmal nicht das Goslarer Rathaus. Ich habe mich gestern zu folgendem GZ-Leserbrief hinreißen lassen:

Zitat:
Harzwasser "wollte nicht zu früh Nein sagen, weil sie wussten, wie wichtig dieses Projekt für Goslar ist"? Sinngemäß interpretiert ist diese Aussage identisch mit "wollten erst nein sagen, wenn's am meisten weh tut". Das klingt ein wenig nach psychologischer Kriegsführung auf dem Grundschul-Pausenhof und passt wunderbar in die Sammlung unser kontinuierlich fortgeführten Provinz-Fettnäpfchen.

Wolfgang Behr hat viel Zeit und Geld für eine Nachnutzung dieses Areals investiert. Geld, was erstmal futsch ist. Und egal, ob ein alternativer Standort gefunden werden kann oder nicht: die 50.000 Quadratmeter auf dem Königsberg werden wohl auch die weiten Jahre und Jahrzehnte vor sich hingammeln. Da stellt sich die Frage, ob Harzwasser, die mit dem einfachen Nein jegliche Besserung dieses Zustands zu Grabe getragen haben, jetzt eine Mitschuld daran zugesprochen werden muss. Wenn jemand so rigoros über die Nutzung des Eigentums anderer entscheiden darf und mit dieser Entscheidung quasi über Nacht ein Grundstück völlig wertlos werden lässt, dann spreche ich von einer Form der Enteignung von Grund und Boden, begründet mit dem Wasserschutz, also dem Allgemeinwohl dienend. Sieht das Gesetz dafür nicht eine entsprechende Entschädigung vor?

Das fern in Hildesheim ansässige Unternehmen sollte nach dieser Entscheidung für das, was mit dem Gelände geschieht, zwingend mit in die Verantwortung genommen werden. Das könnte unter Umständen teuer werden für Harzwasser. Und wie wir wissen, fallen manche Entscheidungen - völlig überraschend - doch etwas anders aus, wenn's ums eigene liebe Geld geht.


:pophaun:

Man könnte diese Idee natürlich noch weiterspinnen. Wenn man z.B. Harzwasser dazu bringen würde, sich um das Gelände zu bemühen, dann wäre der Einfall, doch nur Liegehalle als Wanderer-Schutzhütte und Wasserturm als Aussichtsplattform zu erhalten, gar nicht so abwegig. Trinkwasserverschmutzung wäre dann kein Thema mehr. Undwas sollte man sonst auch noch nach dieser Entscheidung dort oben machen?


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 10:19 
Forumsinventar

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zum abriss:
sollten bagger und co auf dem gelände aktiv sein, stellt sich für mich die frage, was ist, wenn ein hydraulikschlauch platzt?!
so auslaufendes öl im trinkwasser-einzugsgebiet kommt meiner meinung nach nicht so gut!

LG Spike


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 13:19 
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Diese sich dir stellende Frage kann ich beantworten: wenn so ein Schlauch platzt, sickert 'ne Menge Öl in den Boden. Da das aber nicht unbemerkt erfolgt, führt eine solche Aktion unmittelbar zum massiven Einatz von Feuerwehr, THW o.ä., die den Schaden in Grenzen halten. Zwar muss danach das Erdreich abgetragen und als Sondermüll entsorgt werden, was den Eigentümer wieder 'ne Stange Geld kostet, aber das Trinkwasser sollte davon nicht betroffen sein.

Das Risiko, welches derzeit von einigen Heizöltanks und unterirdischen Leitungen ausgeht, ist da größer - denn wenn da was ins Grundwasser sickert, kriegt es niemand unmittelbar mit.


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 20:44 
Forumsinventar

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die tanks sind doch mittlerweile alle komplett entlehrt worden!
im übrigen gehe ich auch nicht davon aus, das dort oben in naher zukunft irgend was abgerissen wird!
der abriss kostet geld... und das wird nicht wenig sein!
jedoch geld einbringen, tut der abriss nicht!
also warum ne stange geld in ein gelände inverstieren, was es damals doch eh nur beim kauf eines hotels quasi als auflage beim kauf, dazu gab?!
(das will ich so nicht zu 100% sagen, hab es selbst nur von mehreren gehört)
also zusammengefasst, der abriss kostet ne menge geld, bringt im nachhinein aber keins ein!
hätte man von anfang an, die gebäude nicht sich selbst überlassen, wer weiß, als was die gebäude heute genutzt würden!

LG Spike


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 21:09 
Forumsinventar
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Ich les nirgendswo das was abgerissen werden soll. :gruebel:


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 22:59 
Forumsinventar

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wird wohl daran liegen, das dort auch so schnell nix abgerissen wird!


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 13.12.2009, 19:09 
Forumsinventar

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Beiträge: 151
ach ja, noch mal zu dem "und was ist wenn hydraulicköl oder reibstoff ausläuft":
tagsüber wird es sicher auffallen, wenn sowas passiert!
aber über nacht bleiben die großen bau-maschienen doch sicher wie auf jeder anderen baustelle stehen!
und wenn dort nacht´s ein schlauch platzt (oder von irgendwem aus rache zerschnitten wird) merkt das so schnell niemand.
in den großen bau-maschienen ist ne menge treibstoff, öl, ect...
und die granetalsperre ist nicht all zu weit weg...

P.S.: einen schönen dritten advent euch allen!


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 13.12.2009, 20:37 
Gelegenheitsschreiber

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Beiträge: 21
Wohnort: Braunlage
Hallo alle zusammen
So wie es aussieht hat Stev wohl recht auch die Wochenzeitung die ich heut in unserem Briefkasten vorgefunden habe steht ein interresanter Artickel
Harzer Panorama Seite3
Dort wird angeben als Grund der nicht genehmigung sei der Trinkwasserschutz
naja schon traurig wie soll das nur weiter gehen die besucher werden immer weniger
wollte zuerst den Artickel einstellen habe es aber leider nicht hinbekommen und wahrscheinlich wird er auch zu Gross mit den Bildern


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 Betreff des Beitrags: Re: GZ: "32-Millionen-Euro-Projekt steht vor dem Aus"
BeitragVerfasst: 15.12.2009, 19:06 
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Beiträge: 315
Wohnort: Goslar
Neueste Meldung heute Abend auf der Website der GZ:

Zitat:
Königsberg-Investor hält am Standort Goslar fest

Die Hoffnung bleibt bestehen: Investor Wolfgang Behr will seine 32 Millionen Euro schweren Pläne für eine Ferienwohnanlage weiterhin in Goslar verwirklichen. Der Rat lehnte am Dienstagabend einen Dringlichkeitsantrag der Bürgerliste zum Thema Königsberg mit den Stimmen von SPD und FDP ab.

„Die Entscheidung pro Goslar ist gefallen“, bestätigte Behr am Dienstag, der über seine Gesellschaft „Behr+Partner“ im nordrhein-westfälischen Schwerte Eigentümer des rund 50.000 Quadratmeter großen Areals des ehemaligen Königsberg-Sanatoriums ist.

Dieses Gelände ist für Behr auch nach dem Nein der Harzwasserwerke aus der Vorwoche, die den Wasserschutz als Ausschlussgrund ins Feld führten, nicht aus dem Rennen: „Ich vertrete eine andere Rechtsposition.“

Behr kann sich aber auch andere, wohl per Flächentausch zu erhaltende Standorte im Stadtgebiet vorstellen. Er selbst nannte keinen, in der Diskussion tauchen aber immer wieder der Kuttelbacher Teich in Hahnenklee sowie der Steinberg auf. „Ich bin im ständigen und intensiven Austausch mit der Stadtverwaltung“, sagte Behr.

Diesen Sachstand stellte Oberbürgermeister Henning Binnewies auch dem Rat vor und ging ausführlich auf die Vorgeschichte ein. Sein Fazit: Die Stadt sei „umso entsetzter“ über die Absage der Harzwasserwerke am 8. Dezember gewesen, weil das Gespräch zwischen den Behörden aus Rathaus-Sicht auf der Grundlage laufen sollte, es stehe nichts im Wege. Seit einem Treffen vom 19. Januar 2009 zwischen ihm und Harzwasserwerke-Geschäftsführer Renke Droste habe, so Binnewies, die Ansage gegolten, ein Bauverbot in der Wasserschutzzone II könne aufgehoben werden.

„Seit 25 Jahren laufen Hangwässer von einem bebauten Grundstück in Richtung Granetalsperre herunter“, erinnerte Binnewies an die dort nach wie vor stehenden Brand-Ruinen. 1984 und im Juni 2009 hatten auf dem Königsberg zwei Großfeuer gewütet.

Weil Kontakt zwischen Stadt und Investor besteht, lehnte die rot-gelbe Ratsmehrheit die Dringlichkeit eines Bürgerlisten-Antrags ab. Deren Vorsitzender Henning Wehrmann wollte mit „vorausschauender Stadtplanung“ die Investition für Goslar retten, aber auch „dem Pfusch am Werk ein Ende bereiten“.

Diese Grußbotschaft an die Rathaus-Spitze kam bei der CDU gut an. „Wir brauchen das Stadtentwicklungskonzept, seit Jahren werden hier nur Adhoc-Entscheidungen getroffen“, schmiss Armin Kalbe die Gebetsmühle an.


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