Das Königsberg-Sanatorium
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GZ: "Königsberg-Investor setzt auf den Kuttelbacher Teich"
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Autor:  Steve [ 25.08.2010, 11:26 ]
Betreff des Beitrags:  GZ: "Königsberg-Investor setzt auf den Kuttelbacher Teich"

So stehts morgen in der Goslarschen Zeitung:

Zitat:
Königsberg-Investor setzt jetzt auf den Kuttelbacher Teich

Es tut sich etwas am Goslarer Steinberg: Investor Burkhard Rösner wollte seine Waldgaststätte zwar eigentlich schon im vergangenen Mai eröffnen, aus privaten und beruflichen Gründen verzögert sich der Start aber um fast ein Jahr. Wolfgang Behr dagegen hat bei seinen Plänen für Ferienwohnungen nicht mehr das Areal des Königsberg-Sanatoriums, sondern das Gebiet um den Kuttelbacher Teich in Hahnenklee im Blick.


Der morgige Beitrag wird sicherlich ausführlicher ausfallen. Für den Königsberg bedeutet dies: weiterhin Stillstand und Verfall. Wenn Herr Behr abspringt, wird sich aufgrund des Hickhacks um die Wasserschutzzone definitiv kein neuer Investor finden.

Autor:  Steve [ 25.08.2010, 19:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GZ: "Königsberg-Investor setzt auf den Kuttelbacher Teic

Bereits jetzt: hier der Artikel der morgigen GZ:

Zitat:
Das Nein kam völlig unerwartet und traf Behr tief ins Mark: Als der Investor aus dem nordrhein-westfälischen Schwerte quasi schon auf dem Sprung nach Goslar war, um seine Pläne für ein Ferienwohnungen-Ressort auf dem rund 50.000 Quadratmeter großen Grundstück des früheren Königsberg-Sanatoriums am 10. Dezember vor Rats- und Kreistagspolitikern vorzustellen, erwischte ihn und die Wirtschaftsförderer bis hinauf zu Oberbürgermeister Henning Binnewies das Veto der Harzwasserwerke kalt.

Deren Chef Renke Droste hatte zwar zunächst eine Lösung in Aussicht gestellt, kurz vor dem offiziellen Startschuss aber den Bau in der Wasserschutzzone II verhindert. Die Not war groß – und ist sie immer noch, auch wenn Behr eigenen Aussagen zufolge nach wie vor auf die Treue seiner Geldgeber vertrauen kann und auch für den neuen Standort mit einem potenziellen Betreiber im Gespräch ist.

Neuer Standort? In der Tat: Den Goslarer Königsberg hat Behr komplett abgehakt. Er setzt mittlerweile auf das Gebiet um den Kuttelbacher Teich in Hahnenklee – eine Fläche übrigens, die die Bürgerliste Goslar schon von Anfang an in die politische Diskussion eingebracht hatte. Allerdings machen dieser Wechsel und eine veränderte Förderkulisse die Aussichten auf Realisierung der Pläne nicht unbedingt besser. „Es muss sich noch einiges bewegen, bevor wir Nägel mit Köpfen machen können.“

Zum Thema Finanzen: Als Behr sein Projekt 2009 im Förderprogramm des Landes angemeldet hatte, galten noch wesentlich günstigere Konditionen als jetzt – auch wenn er sein Vorhaben „nur von links nach rechts verschiebt“. Soll heißen: Behr muss eine „deutlich größere Lücke“ zwischen vorhandenem Etat und benötigter Summe schließen.

Zum Standort: Über den Königsberg kann Behr verfügen, weil er seiner Firma „Behr + Partner“ gehört. Am Kuttelbacher Teich hat aber Niedersachsens Staatsforst das Sagen. „Ein Flächentausch ist Voraussetzung für ein Gelingen“, sagt Behr – und weiß, dass ein solches Bäumchen-wechsel-dich nur über die Stadt Goslar als drittem Beteiligten laufen kann. Denn welches vitale Interesse sollte das Land an einer Brandruine haben, die zum Teil auch noch unter Denkmalschutz steht und mitten in einer Wasserschutzzone liegt?


Tja, wie wahr, wie wahr... dieser letzte Satz hat's wirklich in sich. Es darf philosophiert werden.

Autor:  Bassmann [ 26.08.2010, 12:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GZ: "Königsberg-Investor setzt auf den Kuttelbacher Teic

hab mich echt gefreut als ich das heute morgen gelesen hab. frage mich allerdings , welche rechte dem herrn behr zustehehn, wenn dort geschrieben steht , das er über das gelände frei verfügen darf ?

Autor:  Steve [ 26.08.2010, 17:37 ]
Betreff des Beitrags:  Re: GZ: "Königsberg-Investor setzt auf den Kuttelbacher Teic

Da steht ja nix von "frei verfügen" - sondern nur "verfügen". Der Grund und Boden gehört Behr, er kann damit anstellen, was er will - so lange seine Vorhaben mit der Wasserschutzzone rund um die Granetalsperre vereinbar sind. Das macht alle Vorhaben, dort eine Wohnbebauung zu erreichten, zunichte.

Prinzipiell taugt das Gelände wohl nur noch zur Aufforstung, maximal mit dem Wasserturm als Aussichtsturm - was ohne Frage eine schöne Alternative wäre, aber einen Investor, der Geld verdienen muss, in keiner Weise reizt.

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